Samstag, 13. April 2019

Lottchen Maskottchen trifft...

Die ersten beiden Projekttage im Museum.

Erster Tag: wir lernen uns und das Museum kennen und suchen Protagonisten für unsere Geschichte aus.

Lottchen Maskottchen trifft ... das Krokodil und andere Freunde im Museum.

Was finden wir spannend, aufregend, furchteinflößend, interessant? Was inspiriert uns uns feuert unsere Phantasie an? Was beschäftigt uns?


Am zweiten Tag bekommen wir eine klassische Museumsführung von Stefanie Kemp.
Alle Kinder hören gespannt zu und stellen viele Fragen.

Dann erfinden wir unsere eigene Geschichte. Dazu machen wir einen großen Erzählkreis.
Wer erzählen will, bekommt den Redestab. Da sich nicht immer alle einig sind, wie die Geschichte verläuft, müssen wir uns etwas einfallen lassen.
Das Lottchen wird verdoppelt - wir wissen ja, es gibt ein "anderes Lottchen" (s. Ausflug zu Tom Aust nach Köln, voriger Post) - und die Handlung teilt sich.
Es wird wild und manchmal auch verwirrend.

Hier sind die Protagonisten der Geschichte aus dem Stadtmuseum. Sie bieten reichlich Stoff für eine konfliktreiche Handlung:

Das Lottchen, der Kioskbesitzer, der Mönch, die Hexe, Hänsel und Gretel, das Krokodil, Hitler und das andere Lottchen.

Außer Hitler und dem Krokodil sind das Figuren, die der Kölner Künstler Tom Aust für das Museum gemacht hat.

Für die Museumsführung morgen Abend haben wir schon ein improvisiertes Spiel geübt, das die Geschichte verkürzt und in einer etwas anderen Abfolge vorstellt. Der Trommler Syavash Rastani aus Köln wird uns begleiten und natürlich die GO PRO Projekt-Kamera.

Das wichtigste ist nun, dass wir gut ausschlafen, denn morgen übernachten wir im Museum!


Fotogalerie der ersten beiden Projekttage:



Ausstellungsräume im Stadtmuseum.

  
Der Kiosk und der Kioskbesitzer.




Die Hexe im Kellergewölbe des Stadtmuseums,
Opfer von Verfolgung vor fast 400 Jahren.
Doch haben Hexen wirklich gehext?
Kann diese Hexe vielleicht dem Lottchen helfen, das ständig gehänselt wird?




Abteilung NS-Geschichte.
Zeit von Schrecken und Verfolgung.
Auch das kleinwüchsige Lottchen fürchtet um sein Leben.


Das Krokodil, wahrer Freund des Lottchen.


 Spielpausen.




Das Lottchen schaut zu.


 Erzählkreis.
Unsere Geschichte entsteht.




Die Lottchen-Truppe


Der historische Weinkeller des Stadtmuseums ist unser Kreativkeller.
Hier arbeiten wir, treffen uns, besprechen und essen auch zu Mittag.
Das warme Mittagessen kommt vom
Kinderheim Pauline von Mallinckrodt.




Projektinformationen: s. voriger Post

Montag, 8. April 2019

Lottchen Maskottchen

Nach dem Mammut- und dem Hänsel-und-Gretel-Projekt startet nun das dritte Projekt am Stadtmuseum Siegburg seit 2015 im Rahmen des Aktionsprogramms für Kinder und Jugendliche des Deutschen Museumsbunds: Von uns - Für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt und
Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) :

LOTTCHEN MASKOTTCHEN TRIFFT... das Krokodil und andere Freunde im Museum.

In den Osterferien geht's los.
Über zwanzig Kinder der Gesamtschule Siegburg und des Kinderheims Pauline von Mallinckrodt sind angemeldet.

Zum Kennenlernen haben wir uns schon im Stadtmuseum getroffen, und ein Teil der Gruppe hat einen Ausflug nach Köln gemacht.
Dort haben wir den Künstler Tom Aust in seinem Atelier besucht. Wir sind wundersamen und bizarren Wesen aus Gummi, Ton, Gips, Wachs, Holz, Alabaster und Beton begegnet und haben viel erfahren. Wie geht so etwas? Wie formt man einen Kopf, einen Körper? Warum sehen die Menschen so aus? Was ist ein Positiv und was eine Negativform?
Besonders hat uns natürlich das Lottchen interessiert, das Tom Aust als Maskottchen für das Stadtmuseum geschaffen hat. Es geistert in vielfacher Erscheinung in seinem Atelier herum.
Auch gibt es eine Version, die wir noch nicht kannten. Das andere Lottchen.

Das Lottchen war ein Siegburger Original mit einer teils komischen, teils tragischen Geschichte.
Heute sitzt es als Nachbildung im Forum des Stadtmuseums. Dort, wo wir am Ostersamstag eine Geschichte über das Lottchen und seine Freunde im Museum aufführen werden.
Die Geschichte wird während des Projekts entstehen und als Bühnenpräsentation inszeniert werden. Wir sind gespannt!


Auf diesem Blog werdet ihr noch einiges über das Lottchen und natürlich unser Projekt erfahren.

Hier ist eine Fotogalerie über den Ausflug in Tom Austs Manufaktur nach Köln und das erste Treffen im Museum.

Lottchen-Truppe mit Tom Aust













Herzlichen Dank an Tom Aust für die Zeit und Geduld,
uns in seinem Atelier so freundlich zu empfangen!

Die Fotos hat Marvin mit der Go Pro gemacht, die unser Projekt begleiten wird,
und die wir bei dieser Gelegenheit getestet haben.
Natürlich auch beim anschließenden Spielen und Schaukeln im Park. 




Erstes Treffen in der Aula des Stadtmuseums und Gruppenfoto mit Lottchen Maskottchen.
Leider dürfen einige Kinder nicht mit fotografiert werden.
Dafür hat sich das andere Lottchen mit aufs Foto geschmuggelt...



Gruppenbild mit Lottchen

LOTTCHEN MASKOTTCHEN TRIFFT...

Das Siegburger Lottchen, ein Krokodil, ein Mammut, Hänsel und Gretel, ein Mönch oder ein Indianer - das sind einige von vielen Figuren, die im Stadtmuseum Siegburg von vergangenen Zeiten erzählen. Wir erwecken sie zum Leben und erfinden eine neue Geschichte voller spannender Begegnungen. Dann setzen wir unsere Geschichte in ein kleines Schauspiel um, das wir am Ostersamstag, 20. April 2019 um 17 Uhr im Stadtmuseum aufführen. 
Dabei werden wir uns in Gruppen mit Schauspieler*innen und Bühnenbildner*innen aufteilen.

LOTTCHEN MASKOTTCHEN TRIFFT...
 am Stadtmuseum Siegburg:
ist ein Projekt des Aktionsprogramms für Kinder und Jugendliche des Deutschen Museumsbunds: Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt

Im Rahmen der Förderinitiative Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
In Kooperation mit:


 


 Eva Wal, Künstlerin, Konzept, Projektleitung

Sonntag, 30. Dezember 2018

Theo und Samira

In einem Tagesworkshop mit 16 Kindern im Alter von 10-13 Jahren aus verschiedenen Bonner Schulen, mit und ohne Fluchterfahrung, mit und ohne Migrationshintergrund, erfanden wir in einer intensiven, konzentrierten Sitzung die Geschichte von Theo und Samira.
Wie kommt es zur Begegnung von Theo, Einzelkind wohlhabender Eltern aus Berlin und Samira, die mit ihrer Familie nach fünf Fluchtversuchen aus Syrien durch die Türkei und Griechenland in Deutschland ankommt?

Die gemeinsam erfundene und erzählte Geschichte von Theo und Samira wird
aufgeschrieben und in einem großen Umschlag aufbewahrt.

Für die Präsentation der Geschichte zeichneten und malten die Kinder Theo und Samira auf zwei große Papierbahnen und trugen die Geschichte, die erst einmal aufgeschrieben werden musste, vor Publikum vor.
Wir erfuhren dabei, wie sich eine mündlich erzählte Geschichte verändert, wenn sie aufgeschrieben wird.

Der Workshop wurde organisiert vom Amos-Comenius-Gymnasium in Bonn Bad Godesberg und der dortigen evangelischen Flüchtlingshilfe.
Er fand in den großzügigen Räumlichkeiten der evangelischen Gemeinde statt und wurde sehr unterstützend und liebevoll begleitet.
Nicht zu vergessen die riesengroßen Pizzen zur Mittagspause.
Doch obwohl uns schon der Pizza-Duft in die Nase stieg, haben wir zuerst unsere Geschichte zuende komponiert. Happy End: Samira und Theo werden so gute Freunde, dass sie am Ende heiraten.






Fotos: Eva Wal, VG Bild 


Teilnehmende Bonner Schulen: Gemeinschafts-Hauptschule Johannes-Rau-Schule,
Gertrud-Bäumer-Realschule und Amos-Comenius-Gymnasium.

Mit besonderem Dank an Anette Niefindt-Umlauff vom Amos und Kollegin sowie an die evangelische Flüchtlingshilfe Bonn Bad Godesberg!


Sonntag, 26. November 2017

Tape Art

oder wenn die Uhren anders gehen:

Tape Art im Klassenraum einer 9. Klasse









Die Arbeiten in einem Klassenraum der 9. Klasse entstanden während eines Tages in der Projektwoche an der Gesamtschule Siegburg.